Der Regen peitscht, die Sonne lacht, Und Wind lässt Zweige tanzen. Die Blumenglöckchen sind erwacht, Der Regen peitscht, die Sonne lacht, Die Knospen tragen weiße Tracht Und Gärtner viele Pflanzen. Der Regen peitscht, die Sonne lacht, Und Wind lässt Zweige tanzen.
Der Wind pfeift, Die Blätter rauschen, Der Regen prasselt, Die Hagelkörner klappern, Der Donner grollt, Die Äste krachen – Ach Herbst, du bist mir viel zu laut.
An einem Morgen fand ich Spuren im Sand, Und ich wusste, es waren die deinen, Der Wind blies die Wellen über den Strand, Und ich musste fürchterlich weinen – Bis das Sandkorn aus meinem Auge verschwand.
Die Bluse – frisch und unbenutzt –
Gebügelt und herausgeputzt,
Begab sich auf den Weg zum Tanz,
Sie liebte Blues von Big Brass Bands,
Sie drehte sich im Blätterwind,
Der Abend herrlich lau und lind.
Da blies ein Bläser – mit Verlaub –
Die bunten Blätter und den Staub
Wie ein Orkan zum Bürgersteig,
Es wirbelten die Birkenzweig‘,
Mit zweifelhaftem Resultat:
Der Bluse platzten Knopf und Naht.
Es brennt ein Lichtlein auf dem Sims,
Das Fenster steht geöffnet,
Und wenn der Wind nur leise geht,
Dann findest du den schmalen Weg
Zu meines Herzens Pforte.
Es fischte ein Angler in Langeoog,
So lange bis sich seine Stange bog.
Der Wind kam aus Nord,
Schmiss ihn über Bord,
So dass ihm sein Fang um die Ohren flog.
Im raschelnden Laub
Zum Prasseln des Regens
Wand’re ich still durch den Wald.
Die Stadt ist fast lautlos
Fernab von den Wegen,
Ich atme und mache kurz Halt.
Mein Blick geht nach oben
Und schweift durch die Wipfel,
Wo Bäume den Himmel berühr’n.
Ein Specht schlägt die Borke,
Die Vögelein singen,
Ich kann ihre Fröhlichkeit spür’n.