Das Blog für Lyrik, Prosa, Musik und Ton.

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Ich mag

Ich mag, die Gipfel zu erklimmen,
Ich mag, durch breite Flüsse schwimmen,
Ich mag, auf wilden Pfaden gehen,
Ich mag, viel von der Welt zu sehen,
Ich mag, wie Schmetterlinge fliegen,
Ich mag, faul auf der Haut zu liegen,
Ich mag, wenn’s draußen stürmt und blitzt,
Ich mag, wenn du hier bei mir sitzt,
Ich mag kein schlechter Dichter sein,
Doch mehr als dich mag ich den Wein.

David Damm, 2022

Das Pferd

Da steht ein Pferd auf weiter Flur,
Der Wind fegt durch die Felder,
Das Pferd, ein Pony ist es nur,
Geht nimmer in die Wälder.

Denn eines Tages war es im Wald
Und trabte auf matschigen Wegen,
Da ward es zerstochen von Mücken alsbald
Und musste sich wochenlang pflegen.

Ein Bauer, der das Pferdchen sah,
Mit seiner müden Mähne,
Grub seine Hände in das Haar
Und striegelte die Strähnen.

Beim nächsten Mal nahm er das Maß
Mit einem langen Faden,
Vom Bauchumfang, das war ein Spaß,
Von Kopf und Hals und Waden.

Der Bauer ging zu seiner Frau,
Bat sie, sie sollt‘ was nähen,
Und tüchtig bis zum Morgengrau
War es ganz schnell geschehen.

Die Sonne scheint flach übers Feld,
An Gräsern hängen Tropfen,
Die Frau zieht hier, der Bauer hält,
Dann zerren sie und stopfen.

Im Nu ist nun das Werk vollbracht,
Das Pferd kann’s selbst nicht glauben,
Schwarzweiß gestreift, der Bauer lacht,
Das Zebrapferd muss schnauben.

Schnell spricht sich’s rum, Pony und Kleid,
Die Leute kommen und staunen,
Das Pony strahlt und wiehert breit,
Die Menschen beginnen zu raunen:

Einst stand ein Pferd auf weiter Flur,
Der Wind ging durch die Felder,
Das Pferd, ein Pony war es nur,
Geht seitdem in die Wälder.

David Damm, 2022

Am Weihnachtsmorgen

Die sehnsüchtig erwartete Heilige Nacht
Hat tausende Sterne zu uns gebracht.

Noch gehen kaum Menschen auf den Wegen,
Die meisten von ihnen schlafen mit Segen.

Die Dächer sind weiß bedeckt und rau,
Mit Eisdiamanten statt Morgentau.

Eine geplusterte Taube sitzt auf dem Dach,
Sie gurrt und macht die Nachbarschaft wach.

Aus einigen Schornsteinen qualmt der Rauch,
Geschmückt steh’n die Tannen, wie es der Brauch.

Entpackte Geschenke steh’n unter dem Baum,
Der Duft von Zimtsternen schwebt durch den Raum.

Draußen von Ferne tönt Hundegebelle,
Es schlagen die Glocken der Kirchenkapelle.

David Damm, 2021

Wünsche und Gedanken

Wenn nur jeder, der sich wünscht,
Dass an Weihnacht unbedingt,
Schnee aus Wolken fallen müsse
Statt der nassen Regengüsse,
Wenn nur jeder, der dies wünscht,
Seine Wünsche und Gedanken
Widmete den Schwachen, Kranken,
Hätten wir mit Nächstenliebe
Alles was zu wünschen bliebe.

David Damm, 2021

Ein Sonnenstrahl

Ein Sonnenstrahl traf mein Gesicht,
Ich war verwirrt, denn es regnete nicht,
Da dachte ich, ich müsste gehen
Und mir die ganze Welt besehen.

Ich füllte die Taschen mit reichlich Proviant,
Denn die weite Welt ist ein großes Land.
Ich schritt frohen Mutes die Straße hinan,
Doch bald fing es heftig zu Schütten an.

Die Wolken der Welt hingen über mir fest,
Sie zogen nicht weiter, nicht Ost und nicht West,
Sie weilten und machten die Schleusen auf,
Das Wasser stürzte, ergoss sich zuhauf.

Ich kehrte heim, durchnässt bis aufs Hemd,
Die Haare klebten in die Stirn geschwemmt. –
Eine Kanne mit Tee, ein Brot mit Belag,
So stärkte ich mich, bis ich plötzlich erschrak:

Ein Sonnenstrahl traf mein Gesicht,
Ich war verwirrt, denn es regnete nicht,
Da dachte ich, ich müsste gehen
Und mir erneut die Welt besehen.

David Damm, 2021

Das letzte Gericht

Die weiße Gans steht ganz entzückend
Auf bunter Wiese Blümchen pflückend,
Hans steht am Zaun, er lächelt, lacht,
Bestaunt die Gans in ihrer Pracht.

Sie zupft am Federkleid, sich schmückend,
Doch dann droht dicke Luft – bedrückend,
Das schwere Gattertor geht auf,
Die Gans ist klug – macht Dauerlauf.

Der Bauer hinkt auf krummen Krücken,
Er flucht, verdammt, aus vollen Stücken:
»Du dumme Gans bleib endlich hier,
Ich krieg dich schon, du blödes Tier!«

Der Bauer schnauft und will sich bücken,
Da schießt ihm Schmerz in seinen Rücken,
Die Gans quietscht laut vor Angst und Schreck,
Der Bauer schwankt und sitzt im Dreck.

Rasch nimmt er ein paar Whiskeyschlücke,
Auf dass sein Leiden sich verdrücke,
Und als er wieder um sich sieht,
Sieht er noch wie die Gans entflieht.

Das Tor steht offen, schwups, ruckzück,
War sie entfleucht, kein Blick zurück,
In weiter Ferne wippt der Schwanz,
Und Hans macht einen Freudentanz.

Die Gans gerettet, ganz im Stück,
Der Hans ist außer sich vor Glück,
Er wünscht ihr noch ein langes Leben,
Von vielen Gänseklein umgeben.

David Damm, 2021

Rätselgedicht

Der eine nimmt etwas und taucht es in Tinte,
Der Jäger erlegt es mit seiner Schrotflinte,
Manch einer ruht nachts auf dem weißen Kleid,
Ein and’rer verspeist es zur Herbsteszeit,
Mit Rotkohl und Klößen wird es kredenzt,
Gebacken im Ofen bis es goldbraun glänzt.
Falls sie’s noch nicht wissen, dann geh’n ’se raten,
Das Lösungswort heißt nämlich ….

David Damm, 2021

Ich glaube, das Rätsel ist nicht allzu schwer. Wer noch einen Tipp braucht, der möge an den heutigen Tag denken. 😉

Sternstunde

Staunend steh ich auf der Straße
Den Blick hoch in die Nacht gestellt,
Denn hinter all den Gaslaternen
Gibt es noch eine and’re Welt.

Sind’s in der Stadt nur hundert Sterne,
Sind’s auf dem Land schon tausend mehr,
Wie viele funkeln über allen?
Wer weiß, das Zählen fällt mir schwer.

Doch unterm Licht der Sternbildzeichen
Zieh’n Gänse südwärts irgendhin,
Verborgen sind sie meinen Augen,
Ihr Schnattern ist mir Lustgewinn.

Des Mondes Sichel wird bald sinken,
Sie steht knapp überm Nachbarhaus,
Der Mond scheint jetzt so hell, viel größer,
Ich gebe innerlich Applaus.

Kühl ist es um mich geworden,
Meine Lippen zittern, beben,
Ach, wie schön, es lässt mich spüren,
Welch ein Glück es ist zu leben.

David Damm, 2021

Köthen

Ein Musiker lebte in Köthen,
Der spielte am liebsten auf Flöten,
Und stand er im Garten,
Blies alte Kantaten,
So kamen und lauschten nur Kröten.

David Damm, 2021

Was der Rattenfänger von Hameln in Niedersachsen ist, ist der Krötenfänger von Köthen in Sachsen-Anhalt. 😉

Herbstfrische

Wer jetzt in seiner Stube sitzt,
Die Türen fest verriegelt,
Den muss man packen, und dann flitzt
Man raus geschwind zum nahen See,
Wo’s Herbstlaub sich drin spiegelt.
Doch wer in seiner Stube sitzt,
Hält Türen meist verriegelt.

David Damm, 2021

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wider / wieder

für wochen gefangen im häuslichen turm
    / zurückgewonnene freiheit entfacht das leben im sturm
nur einsame runden im endlosen regen
    / endlich wieder hinaus ohne masken und regeln
mittags abgespeist mit reis und petersilie
    / sich die ersehnte reise erfüllen zu der familie
mit blassen wangen vor dem spiegel gestanden
    / vom alltag ablassen und in der ferne stranden
in den seilen gehangen vom langen verstecken
    / die aussicht an steilen passagen entdecken
wann den letzten eisbecher im café gegessen
    / wanderschuhe werden zum eisbrecher an alpenpässen
die ewig gleiche sicht übers platte heimatland
    / neue platten beschallen den hungrigen verstand
wie ein fauler wal tagein tagaus in der bude gehockt
    / du hast die wahl und nun wird die welt gerockt

David Damm, 2021

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Frei(bad)

Fritzchen sitzt wochentags für viele Stunden
Hinter dem Monitor gänzlich verschwunden,
Statt mit den Freunden gemeinsam zu zocken,
Paukt er die Algebra, staubig und trocken.

Sonnenschein bruzzelt, das Hirn kocht zu Brei,
Homeschooling kennt leider kein hitzefrei,
Umso erfreulicher ist’s nach der Schule,
Das Freibad hat offen und Fritz macht Bambule.

Er schnappt sich das Fahrrad, tritt in die Pedalen,
Braust rasend vorüber an Ausflugslokalen,
Stellt’s Radel am Zaun ab und flitzt zu dem Tor,
Die Schlange ist lang und sie krümmt sich davor.

Ein Zeitfenster hatte sich Fritzchen gebucht,
Ein Testcenter hatte er vorher besucht,
Er zeigt seine Zettel, es sind eins, zwei, drei,
Natürlich hat er auch ein Ticket dabei.

Er sucht sich ein Plätzchen nicht weit von dem Becken,
Die Kumpels kann er in dem Bad nicht entdecken,
Jetzt rollt er das Handtuch im heißen Sand aus,
Jemand schwingt sich vom Zehner und erntet Applaus.

Vergebens sucht Fritzchen im Innern der Tasche,
Er findet nur Flossen und Sonnencremeflasche,
An alles gedacht, nur die Hose vergessen,
Doch davon lässt Fritzchen sich nun nicht mehr stressen.

Mit hurtigen Füßen und mutigem Sprung
Taucht er in das Wasser, es platscht durch den Schwung,
Die Wellen umspielen nach so langer Zeit
Und Fritzchen ist glücklich, ja, endlich befreit.

David Damm, 2021

Am Lagerfeuer

Die Flammen lodern zu den Sternen,
Das Holz, das knistert, kracht und zischt.
Ich kann mich nicht von dir entfernen.
Die Flammern lodern zu den Sternen,
Sie wollen mir das Träumen lernen,
Zu lieben, was bei Tag erlischt.
Die Flammen lodern zu den Sternen,
Das Holz, das knistert, kracht und zischt.

David Damm, 2021

Dieses Gedicht wurde im Rahmen der Juniverse-Challenge zum Begriff »Lagerfeuer« verfasst.

Sommerweisheit

Ich quälte mich seit vielen Tagen
Mit merkwürdigen Sinnesfragen,
Wieso, weshalb, warum ist’s so,
Macht Klugheit dumm und Dummheit froh?

Nach ewig langen Grübeleien
Konnt‘ ich mich von der Qual befreien,
Denn als ich in den Spiegel sah,
Entdeckte ich ein Tier im Haar.

Erst unterm Rastermikroskop
Sah ich, wie’s seine Mütze hob:
Es war ein klitzekleiner Floh
Mit einem Hut aus blondem Stroh.

Fortan werd‘ ich auch Hüte tragen,
Dann wird mich nie mehr Juckreiz plagen,
Denn dieser Floh hat’s schlau erkannt,
Ein Hut schützt vor dem Sonnenbrand.

David Damm, 2021

Dieses Gedicht wurde im Rahmen der Juniverse-Challenge zum Begriff »Strohhut« verfasst.

An der Nordseeküste

Ich sitze still am feinen weißen Strand,
Die Wellen kitzeln meine blassen Zehen,
Zwei Möwen landen neben mir im Sand,
Der Wind lässt ihr Geschrei im Nu verwehen.

Das Meer rauscht leise und mit salz’gem Duft,
Drei weiße Wölkchen ziehen rasch nach Norden,
Nur eine löst sich auf in heißer Luft,
Inzwischen ist es abendlich geworden.

Die Kleckerburgen steh’n verlassen da,
Die Gräben werden von der Flut verwaschen,
Die Sonne ist dem Horizont so nah,
Und ich pack meine Badeausflugtaschen.

David Damm, 2021

Dieses Gedicht wurde im Rahmen der Juniverse-Challenge zum Begriff »Kleckerburg« verfasst.

Fußballfieber

Der Biergarten zum Bersten voll,
Die Sonne tief und prall,
Der Schiri pfeift ob Dur, ob Moll,
Schon rollt der flinke Ball.

Millionen Spieler grölen laut
Und schwenken ihre Fahnen,
Trikots in weiß, wohin man schaut,
Sie soll’n den Gegner warnen.

Die Mannschaft ist gut aufgestellt,
Baut’s Spiel ganz ruhig auf,
Als wär es Schach auf grünem Feld,
Doch haben sie’s noch drauf?

Der Ball geht endlos hin und her,
Bald muss jetzt was passieren,
Kaum ist’s gedacht, ist’s Herz mir schwer,
Das kommt vom rumtaktieren.

Der Gegner hat den Ball versenkt,
Der Schuss ging scharf ins Eck,
Der Ärger wird im Bier ertränkt,
Wir putzen alles weg.

Die Menge stöhnt, der Opa ächzt,
Wie konnte das passieren?
Der Stürmer stürmte über rechts
Und niemand konnt‘ parieren.

Für jeden Stern auf uns’rer Brust
Soll’n deutsche Tore fallen,
So wird der Mannschaft erste Frust
Ins fremde Tornetz prallen.

David Damm, 2021

Dieses Gedicht wurde im Rahmen der Juniverse-Challenge zum Begriff »Biergarten« verfasst.

Der Patzer

Mein Kumpel namens Matze
Trägt unterm Käppi Glatze,
Sein allerliebster Schatze
Ist seine Schmusekatze.
Am Poolrand sitzt ein Spatze
Und zwitschert ein Geschwatze,
Im Rasen ruht der Matze
Auf seiner Luftmatratze.
Er schnarcht, macht ratze ratze,
Da langweilt sich die Katze,
Nimmt ihr scharfe Tatze,
Und los gehts mit Gekratze.
Mit einem festen Satze,
Erwacht der müde Matze,
Denn seine Luftmatratze
Tat plötzlich laut zerplatzzzzze.

David Damm, 2021

Dieses Gedicht wurde im Rahmen der Juniverse-Challenge zum Begriff »Luftmatratze« verfasst.

Sandro Sandaletti

Im Sommer trag ich Sandaletten,
Das sind sehr hübsche Schuhe,
Vor Damen kann ich mich nicht retten,
Sie geben keine Ruhe.

Sie kommen stürmisch auf mich zu
Und wollen ständig wissen:
Welch‘ Material hat dieser Schuh?
Wie schnell ist der zerschlissen?

Bei so viel Modeinteresse
Hol ich ein wenig weiter aus,
Damit ich kein Detail vergesse,
Ich arbeite im Fachkaufhaus.

Die Sohle ist aus weichem Kork,
Der Riemen echtes Leder,
Die Firma sitzt in Göteborg,
Zum Glück weiß das nicht jeder.

Im Frühjahr kommt die Kollektion
In neusten Trends und Farben,
Ich order sie am Telefon,
Und kann sie morgen tragen.

Als treuen Kunden kennt man mich
Und macht mir ein Geschenk,
Im Päckchen nämlich finde ich
Auch Socken für’s Gelenk.

Und schau’n sie nur wie leicht es geht
Hinein und rauszuschlüpfen,
Das Schuhwerk ist so fest vernäht,
Sie können damit hüpfen.

Woll’n sie es auch mal ausprobieren?
Sie sagen vielen Dank, ach, nein,
Die Hüfte schief vom Balancieren,
Die Füßchen schmal und viel zu klein.

Mit Flip Flops, Schlappen, Jesuslatschen
Kann man sich nicht blamieren,
Ich könnt noch lange drüber tratschen,
Doch nun geh ich flanieren.

David Damm, 2021

Dieses Gedicht wurde im Rahmen der Juniverse-Challenge zum Begriff »Sandaletten« verfasst.

Auf großer Fahrt

Wie einst Tom Sawyer und Huckleberry Finn
Schippern wir auf dem Wasser der Havel dahin.
Am Wannsee schlagen die Wellen ans Floß,
Wir fürchten sie nicht, unser Mut ist so groß.

Wir spähen durchs Fernrohr zum Strandbad hinüber,
Dort gibt’s einen Schatz, unser Blut kocht vor Fieber.
Die Leute liegen wie Krebse am Strand,
Wir ankern und warten, geh’n erst nachts an Land.

Der Mond steht hoch und ist uns Laterne,
Wie Eisdiamanten funkeln die Sterne.
Die knittrige Karte weist uns den Weg,
Wir graben mit Spaten und Schaufel am Steg.

Schon bald stoßen wir auf ein hölzernes Gut,
Wir bergen die Truhe, brechen auf mit der Flut.
An Deck knacken wir mit dem Anker das Schloss:
Rost’ge Münzen, ein Seil und ein Wurfgeschoss.

Wir treiben flussabwärts noch tagelang,
Tauchen ein in die Wildnis mit Vogelgesang.
Der Fluss wird schmäler und windet sich bald,
Wir erzittern beim Heulen der Wölfe im Wald.

Entsetzt stellen wir eines Morgens fest,
Das Floß ist verfangen in Schling und Geäst.
Ein Seerosenteppich umschließt uns ganz,
Bis zum rettenden Ufer zwanzig Meter Distanz.

Wir binden den Haken an das Ende vom Seil,
Und schleudern ihn kräftig wie einen Pfeil.
Im siebten Wurf haben wir endlich Glück,
Er wickelt sich fest und kommt nicht mehr zurück.

Mit all uns’rer Kraft zieh’n wir an einem Strang,
Wir müssen uns sputen, der Ast hält nicht lang.
Wir zählen gemeinsam hinauf bis zur Drei,
Ein kräftiger Ruck und das Floß ist frei.

Wir stimmen vor Freude ein Seeliedchen an,
Und danken dem klugen Steuermann.
Das Schiffchen schaukelt wie auf hoher See,
Beim nächsten Mal fahren wir auf der Spree.

Mit Reichtum beschenkt, auch wenn ohne Gold,
Ist jedes Erlebnis des Entdeckers Sold:
Die Schatzkiste gefüllt mit Abenteuern
Von gierigen Schlangen und Seeungeheuern.

David Damm, 2021

Dieses Gedicht wurde im Rahmen der Juniverse-Challenge zum Begriff »Abenteuer« verfasst.