Silbenton

Das Blog für Lyrik, Prosa, Musik und Ton.

Das Apfelbäumchen

Sieh, das kleine schmale Stämmchen,
Das auf grüner Wiese steht,
Wie der Wind mit seinem Kämmchen
Durch das Laub ganz zärtlich geht.

Riech, wie fein sich diese Früchtchen
Mit Verlockung parfümiert,
Und noch süßer ihre Düftchen,
Wenn die Äpfelchen kandiert.

Horch, das Rascheln in den Blättchen,
Säuseln, Brausen wie am Meer,
Bunt gefärbt geh’n sie zu Bettchen,
Bis die Zweige kahl und leer.

Pflück die glühend‘ Apfelbäckchen,
Strahlend rot vom Sonnenschein,
Husch, hol schnell ein großes Säckchen,
Sammle alle Äpfel ein.

Koste von den reifen Stückchen,
Mhhh, wie gut der Kuchen schmeckt,
Zimt und Zucker und ein Schlückchen
Apfelwein und Apfelsekt.

David Damm, 2016

Apfelbäumchen

Vorheriger Beitrag

Thale

Nächster Beitrag

Tatra

  1. Sylvia

    Ein fleißiges Apfelbäumchen hast Du da besungen! Die Verlockungen werden jedes Jahr größer und die Verheißungen im Frühjahr, wenn das Bäumchen blüht. Möge ihm ein gesundes Wachstum beschieden sein…

Schreibe einen Kommentar

Läuft mit WordPress & Theme erstellt von Anders Norén

%d Bloggern gefällt das: